GESCHICHTE

Das Schloss Manowce in Trzebieradz (bis zum Jahr 1945 unter dem Namen Haffhorst bekannt), wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil vermutlich nach einem Entwurf des Architekten Theodor Bless erbaut. Der Auftraggeber und erste Eigentümer war Georg Wegner, Oberarzt und Leiter des Krankenhauses in Pommerensdorf. Zu früheren Zeiten, im Jahr 1754, befand sich an dieser Stelle ein Schmer- oder Teerofen, und später wurde hier eine Holzablage und Floßbaustelle errichtet.

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Im Jahr 1923 erwarb Eduard Silbernagel das Anwesen und veräußerte es im Jahr 1941 an die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV). Die NSV richtete im Schloss eine Gauschule ein und nutzte die anderen Gebäude als Mutterheim. Den zweiten Weltkrieg überlebte das Anwesen unbeschädigt. Gegen Ende April 1945 wurde es von der sowjetischen Armee eingenommen. Nach 1945 befand sich hier ein Militärposten des Grenzschutzes.

Ab Ende der 1940er Jahre bis zu Beginn der 1990er Jahre wurde das Schloss zu Erholungszwecken genutzt, zunächst von der Gesellschaft der Kinderfreunde und später als Sommerferienlagerstätte für das Warschauer Stadtamt. In den 1990er Jahren kaufte ein privater Investor das Anwesen auf, begann mit der Renovierung des Schlosses und der umliegenden Gebäude, brach seine Investition jedoch schließlich ab. Vor einigen Jahren übernahm ein neuer Eigentümer das Schloss und die Parkanlage und restaurierte sie zu ihrer ehemaligen Pracht.

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